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Androgene

Hormone mit virilisierender Wirkung. Sie gehören zur chemischen Gruppe der Sterole. Ihre Absonderung erfolgt durch zwei Organe:

Beim Mann erzeugen die Zwischenzellen des Hodens (Testikel) unter dem Einfluss des gonadotropen Hypophysenhormons das Testosteron; - bei beiden Geschlechtern ,erzeugt die Nebennierenrinde unter dem Einfluss des corticotropen Hormons der Hypophyse (ACTH Sexcams) die 17 -Ketosteroide. Die Androgene entwickeln und erhalten die sexuelle Differenzierung, und zwar morphologisch und psychisch. Überproduktion oder längere therapeutische Anwendung können bei der Frau zu Vermännlichungsphänomenen führen: Haarausfall, tiefe Stimme, mitunter auch Vergrößerung der Clitoris. In extremen Fällen ist ein Pseudohermaphroditismus (Intersexuelle Zustände) die Folge.

mh

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